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LandKino

Mit einem ungewöhnlichen Roadmovie startete LandKino am 23. Oktober im DGH Unterbernhards sein Herbst-Programm  im DGH Unterbernhards): 25 km/h.

Die zweite Veranstaltung (full house) folgte am 20.11.19 mit dem Film  "Der Junge muss an die frische Luft"- nach dem Beststeller von Hape Kerkeling.

Am 18. Dezember lief der brillante Film von Sönke Wortmann und machte den Auftakt für die  FILM AUF'S-LAND-IDEE perfekt.

Den Jahresauftakt machten DIE GOLDFISCHE - brilliant. Es folgte im Februar "Der Dolmetscher" - eiin Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Deutschen Vergangenheit.

Es sollte als nächster Film im DGH Unterbernhards im März folgen, musste aber leider abgesagt werden:

 

Der unverhoffte Charme des Geldes

Ein Film von Denys Arcand.  La chute de l’empire américain
2018, 128 Min.
Buch und Regie: Denys Arcand, Kamera: Van Royko, Schnitt: Arthur Tarnowski
mit: Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Pierre Curzi, Louis Morissette

 FSK freigegeben ab 12


Inhalt:

Pierre-Paul ist Mitte 30, Doktor in Philosophie und arbeitet als Kurierfahrer. Nicht ungewöhnlich, könnte man denken, wer kann mit einem Dr. Phil. schon was anfangen? Doch Pierre-Paul könnte Karriere machen, will nur nicht. Finanzieller und geschäftlicher Erfolg, so ist ihm sehr richtig bewusst, hat immer mit Schweinereien zu tun.

Aber genau dort gerät der freundliche Kapitalismusgegner plötzlich hinein: eine missglückte Geldübergabe hinterlässt viele Tote und säckeweise Scheine, die der zufällig anwesende Pierre-Paul, ohne groß nachzudenken, in seinen Wagen lädt. Schnell ist ihm klar, dass er die aus Verbrechen stammende Ladung für seine eigenen altruistischen Zwecke nutzen könnte und dafür Hilfe braucht.

Seine erste Partnerin ist Aspasie, selbständige Escort-Lady mit besten Kontakten, die nicht zufällig den Namen der ersten bekannten Philosophin trägt. Dazu wird Sylvain, der während seiner Knastzeit Ökonomie studierte, um sich ganz legal bereichern zu können, ausgesucht, sowie Jacmel, einziger Überlebende des Überfalls, der deshalb von allen Seiten schwer bedrängt wird und allen Grund hat, sich zu verstecken. Schließlich benötigen sie den windigen Offshore Banker Wilbrod Taschereau, um das Geld zu legalisieren. Alle sind zunächst rein am Geld interessiert und müssen noch von der Notwendigkeit, Gutes zu tun, überzeugt werden. Das weitaus größere, ebenfalls von Pierre-Paul weitgehend erfolgreich ignorierte Problem, sind die beiden skrupellosen Gangs, die hinter der Beute her sind, und die Polizei, die sich an seine Fersen heftet.

 

Es ist nicht eigentlich entscheidend, ob das Ziel, eine letztlich legale Stiftung zu gründen, erreicht wird, sondern wie. Das Austricksen des Systems durch Jonglieren mit Gepflogenheiten der Finanzwelt lässt einen schwindeln, die Angst vor der Skrupellosigkeit der Gangs schaudern, die Umpolung der Helfer lachen. „Der unverhoffte Charme des Geldes“ ist eine Satire mit realpolitischem Hintergund, zwar auch mal zynisch-brutal, meist jedoch verspielt und dazu rührend-sympathisch in seinem Engagement gegen Armut und Obdachlosigkeit.

 

 

15. April  20.20: P

PARASITE
Oscar-Preisträger 2020

 Einlass/Plausch: 19.00 Uhr

 Film ab: 19.30 Uhr